Petra A. Bauer im Interview - Karriereführer Ingenieure

Die Autorin Dipl.-Ing. Petra A. Bauer plaudert im Karriereführer Ingenieure über die Diskrepanz aus Wahl des Studiums und Traumberuf. Und darüber, wie man seinem Wunsch ein Stück näher kommen kann.

Mittwoch, 04. November 2009

InterviewKarriereführer4[20091104]

Das Interview ist Nachzulesen im Autorenblog.

Traumberuf Mutter und Schriftstellerin

Die Zeitschrift KINDER (für Eltern, Erzieher und Kinder, habt ihr vielleicht schon in einer Kinderarztpraxis, beim Frauenarzt, in Kinderkrankenhäusern etc. liegen sehen. In der Juli-Ausgabe 2008 hat Petra Plaum drei Autorinnen interviewt, die Schreiben und Kinder unter einen Hut gebracht haben - darunter auch mich. Aber lest doch selbst. Ich habe den Artikel in Auszügen mit Erlaubnis der Verfasserin hier eingestellt:

Montag, 30. Juni 2008

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Morgens Schriftstellerin, mittags Mama

von Petra Plaum

Viele Mütter träumen von einem Leben als Buchautorin, aber ist es auch ein Traumleben? Drei Schriftstellerinnen, die spät in den Beruf einstiegen, berichten.

Schriftstellerin sein - für viele Mütter klingt das nach einem Traumleben. Von zu Hause aus arbeiten, mit freier Zeiteinteilung! Ab und zu Lesungen veranstalten, Interviews geben - schön, oder?
“Ja”, bestätigt Petra A. Bauer und strahlt übers ganze Gesicht. Für die Berlinerin ist Schriftstellerin wirklich der ideale Beruf. Morgens, wenn ihre vier Kinder in Richtung Schule entschwunden sind, holt die studierte Stadtplanerin sich die große, weite Welt in ihr fünf Quadratmeter kleines Homeoffice. Der Vormittag ist die Zeit, in der Petra A. Bauer schreibt. Aktuell übrigens einen historischen Krimi, zwei Jugendbücher und eine Reihe von Glossen für ein Internetmagazin.

Schriftstellerin werden - dieser Traum kann auch für Menschen weit jenseits der 20 in Erfüllung gehen. Andrea Maria Schenkel (46) hat es mit ihrem Bestseller “Tannöd” vor Kurzem wieder bewiesen. Klar, Bedarf an Lesestoff besteht im Prinzip immer, schließlich erscheinen pro Jahr fast 100.000 neue Bücher allein in Deutschland. Doch über Nacht klappt der Durchbruch selten. Außer Begabung brauchen Neueinsteigerinnen vor allem Geduld und Organisationstalent.

Für Petra A. Bauer war es immer normal mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Schließlich hat sie gleichzeitig studiert und sich um ihr erstes Baby gekümmert, das sie 1989 im Alter von 24 bekam. Hat gleichzeitig am Diplom gearbeitet, Kind eins erzogen und Baby Nummer zwei ausgebbrütet. Baby drei war noch ziemlich klein, da schrieb die Mama bereits Artikel für den “Nordberliner” und entwickelte für eine Grundschule die Schulzeitung. “Als die Jüngste in den Kindergarten kam, stellte sich die Frage, womit ich denn nun Geld verdienen soll. So viele Menschen verschwenden ihr Leben mit einem Beruf, den sie nicht mögen - ich wollte meines nicht verschwenden.” Petra A. Bauer lacht.
Dass ihr Mann ein gutes Einkommen bezieht, half natürlich. Dass sie das Medium Internet liebt, ebenfalls. Denn im Internet knüpfte sie in Mütterforen und Autoren-Mailinglisten Kontakte zur Verlags- und Medienbranche. Sie zog sich erste Aufträge für Artikel und Werbetexte an Land. Und lernte die Wirtschaftsautorin Karina Matejcek kennen, die 2003 fragte: Könntest du dir vorstellen, mit mir einen Ratgeber für berufstätige Mütter zu schreiben?

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Botschafterin für Berlin

Sei kreativ, sei unterhaltsam, sei Berlin! Mit diesem Motto ist Petra A. Bauer Botschafterin der Hauptstadtkampagne be Berlin.

Montag, 10. März 2008

Direkt bei Kampagnenstart habe ich mich mit meiner Story beteiligt und bin seitdem für den Bezirk Reinickendorf hier zu finden.

Auch wenn der Slogan für meinenGeschmack sich erstens wie Gestotter liest (Be…Be…Be..BBBerlin) und mich zweitens an ‘Du bist Deutschland’ erinnert, finde ich die Initiative als solche gut. Berlin ist eine Stadt in der rd. dreieinhalb Millionen Menschen wohnen, kraftvoll, lebendig, ein wenig durchgedreht, ein bisschen überaltert, mit viel zu wenig Kindern (grad mal eines in jedem sechsten Haushalt), viel zu vielen Spießern (jeder Haushalt kennt mindestens sechs) aber einer Unmenge an Kreativtät. Da tut es doch gut, wenigstens ein paar von ihnen ein bisschen näher kennen zu lernen.

Apropos ‘gut tun’: Berlin tut gut, war ja auch mal ein schöner Slogan, der mir noch beser gefiel als ‘Berlin ist eine Reise wert’, obwohl das natürlich absolut wahr ist. Aber Berlin tut in jedem Fall gut, weil wir Berlin sind :-) Manchmal beneide ich mich selbst, dass ich hier leben darf.

Petra A. Bauer und -ky zum Interview im Berliner Rundfunk

Ich werde gemeinsam mit Horst Bosetzky im Berliner Rundfunk bei 'Koschwitz am Morgen' zum Thema "Generation Literatur interviewt. Mich freut es besonders, dass tatsächlich endlich einmal von 'Literatur' im Zusammenhang mit Krimi gesprochen wird.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Hier nochmal in aller Kürze:

Freitag, 18. Januar 2008, 8:00 Uhr Berliner Rundfunk 91,4 einschalten.
Petra A. Bauer und Horst Bosetzky (-ky) zum Thema ‘Generation Literatur’.

Nachtrag:
Das Interview war sehr nett und offen und leider viel zu schnell vorbei. Hatte anschließend Gelegenheit mit dem Mann zu plauschen, den ich jahrelang via Audiokasette in unser Haus gelassen habe, und es auch heute noch an jedem Geburtstag tue: Rolf Zuckowski.

Das Interview ist hier zu hören. [Audiofile hochladen und Link einfügen]

Petra A. Bauer - Porträt in der BERLINER MORGENPOST

Die Berliner Morgenpost hat ein Porträt über mich und meine Arbeit veröffentlicht. Bereits auf Seite 1 bin ich mit Foto angekündigt; es folgt ein halbseitiger Artikel auf Seite 18.

Dienstag, 27. Juni 2006

Vier Quadratmeter Krimi

Petra A. Bauer schickt Robina Bernhardt auf Mördersuche ins Film-Milieu

Von Antje Raupach

Langes blondes Haar und ein verführerischer Augenaufschlag à la Sharon Stone, dazu die scharfsinnige Analytik einer Agatha Christie. Diese Charakteristika zweier berühmter Damen vereinen sich bei Petra A. Bauer. In ihrem Krimi-Debüt “Wer zuletzt lacht, lebt noch” begibt sich ihre Ermittlerin Robina Bernhardt auf Mördersuche im Film-Milieu und stößt dabei auf so allerlei menschliche Abgründe.

Aber die Geschichte der 42jährigen Berlinerin bietet nicht nur einen Einblick in das bunte und abgründige Treiben der Filmwelt, sondern nimmt den Leser mit auf einen Streifzug durch die Metropole. So wurde aus dem literarischen Erstlingswerk eine Liebeserklärung der Autorin an ihre Heimatstadt. “Durch die Recherche hab’ ich Ecken in Berlin entdeckt, die ich gar nicht kannte. Vor allem im Osten der Stadt”, erzählt die Reinickendorferin. “Dadurch habe ich Berlin mit all seinen Skurrilitäten und Verrücktheiten auf eine ganz neue Art kennen und lieben gelernt.”

Mit ihrem ersten Krimi hat sich die Autorin jetzt schon eine große Fangemeinde erschlossen. “Ich denke, die Menschen haben sich in meine Haupt-Protagonistin Robina verliebt”, mutmaßt Petra A. Bauer. “Sie ist sehr selbstbewußt und steht in einer Männerdomäne ihre Frau. Dabei zeigt sie Gefühl, ist ein bißchen zickig und auf eine gesunde Art egoistisch.”

Eine gesunde Portion Egoismus mußte sich auch die Krimi-Debütantin und Mutter von vier Kindern bewahren, um ihren Traum vom Schreiben Wirklichkeit werden zu lassen. “Man muß lernen, den Perfektionismus abzulegen und auch mal fünfe Grade sein zu lassen”, sagt die Berlinerin. “Aber ohne ein gutes soziales Netzwerk ist es für berufstätige Mütter sehr schwierig.” Um anderen Frauen ihr Know-How in punkto Familien-Organisation weiterzugeben, hat die in Heiligensee lebende Autorin vor sechs Jahren begonnen, Familien-Ratgeber zu schreiben. Daneben Magazinbeiträge und einige Kinderbücher. Langsam entwickelte sich das Schreiben in ihrem winzigen vier Quadratmeter großen Arbeitskämmerchen vom Hobby zum Broterwerb.

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