Lesungshonorar

"Was denn? Sie wollen dafür bezahlt werden, dass Sie aus Ihrem Buch vorlesen? Das ist doch aber Werbung für Sie! Und der Kollege XY hat neulich auch nichts dafür genommen."

Sie sehen schon, beim Thema Lesungsonorar gibt es einiges zu (er)klären, deshalb fange ich auch damit an:

Es mag eine Binsenweisheit sein, aber auch eine Lesung ist Arbeit. Sie bedarf der Vorbereitung, und es darf getrost davon ausgegangen werden, dass der Lesende am Tag der Lesung seinem Kerngeschäft (nämlich dem Schreiben), nicht nachgehen kann. Lesungsvor- und Nachbereitung, Anreise, Rückreise, etc. fressen die Zeit auf. Da Schreiben mein Beruf ist, kann ich es mir also auch nicht erlauben, meine Arbeitskraft gratis anzubieten. Die anfallenden Versicherungen, Beiträge, Betriebskosten, Rücklagen, etc. müssen ja auch finanziert werden.

Preise auf Anfrage.

Eine Ausnahme bilden selbstverständlich Benefizveranstaltungen - dafür nimmt niemand Honorar.

In der Federwelt Nr. 63 habe ich das Thema einmal kritsich-witzig beleuchtet und mit Vorurteilen aufgeräumt.


  • Montag, 15. Oktober 2018 | AUTORIN | LEBEN
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    Ich lese sehr gerne den Newsletter von
  • Samstag, 14. April 2018 | KUNST | CARTOONS | PABBLES
    Pabbles Makeover
    Falls ihr mich noch kennt *hüstel* erinnert ihr euch vielleicht auch an meine Cartoonfigur Pabbles, die hier im Blog jetzt auch direkt über die Subdomain pabbles.writingwoman.de zu erreichen ist. Das ist aber nicht das einzige, was sich verändert hat:
  • Montag, 24. Juli 2017 | AUTORIN | BLOGGING
    Blogparade: Meine Schreibzimmer - Wo schreibe ich?
    Toni Scott von little-edition.de hat mich nochmal an die Schreibzimmerblogparade von Ricarda Howes schreibsuechtig.de erinnert, die ich beinahe vergessen hätte. Und nachdem Toni offenbar auch schon diverse Schreibplätze hatte, will ich euch mal von meinen erzählen:
  • Mittwoch, 22. März 2017 | KUNST
    Über Stilfragen und den (Un)Sinn von Perfektion
    Gestern hat Johanna Fritz auf Instagram gefragt, ob wir schon einen eigenen Zeichenstil haben. Diese Frage hatte ich mir auch schon gestellt:
  • Montag, 20. März 2017 | KUNST | MOLESKINE
    Warum ich kein Huhn sein möchte und Wissenswertes über Midoris.
    Ich wollt' ich wär' ein Huhn, ich hätt' nicht viel zu tun, ich legte jeden Tag ein Ei und nachmittags wär ich frei ... Die Vorstellung, den ganzen Tag nichts anderes tun zu KÖNNEN, macht mich schon beim Zuhören wuschig.