Lesungshonorar

"Was denn? Sie wollen dafür bezahlt werden, dass Sie aus Ihrem Buch vorlesen? Das ist doch aber Werbung für Sie! Und der Kollege XY hat neulich auch nichts dafür genommen."

Sie sehen schon, beim Thema Lesungsonorar gibt es einiges zu (er)klären, deshalb fange ich auch damit an:

Es mag eine Binsenweisheit sein, aber auch eine Lesung ist Arbeit. Sie bedarf der Vorbereitung, und es darf getrost davon ausgegangen werden, dass der Lesende am Tag der Lesung seinem Kerngeschäft (nämlich dem Schreiben), nicht nachgehen kann. Lesungsvor- und Nachbereitung, Anreise, Rückreise, etc. fressen die Zeit auf. Da Schreiben mein Beruf ist, kann ich es mir also auch nicht erlauben, meine Arbeitskraft gratis anzubieten. Die anfallenden Versicherungen, Beiträge, Betriebskosten, Rücklagen, etc. müssen ja auch finanziert werden.

Preise auf Anfrage.

Eine Ausnahme bilden selbstverständlich Benefizveranstaltungen - dafür nimmt niemand Honorar.

In der Federwelt Nr. 63 habe ich das Thema einmal kritsich-witzig beleuchtet und mit Vorurteilen aufgeräumt.


  • Mittwoch, 18. März 2020 | IN EIGENER SACHE | LEBEN | LIFESTYLE
    Mein Corona-Tagebuch - Teil 2
    Ich habe das hier aufgeschrieben, weil ich es nicht vergessen möchte. Kann Spuren von Polemik und Mimimi enthalten.
  • Sonntag, 15. März 2020 | IN EIGENER SACHE | LEBEN | LIFESTYLE
    Freitag der Dreizehnte - Mein Corona-Tagebuch, Teil 1
    Ich habe das hier aufgeschrieben, weil ich es nicht vergessen möchte. Kann Spuren von Polemik enthalten.
  • Montag, 24. Februar 2020 | AUTORIN | BÜCHER | Tipps für Autoren
    Ideenfindung auf der Sechserbrücke
    Ich stehe heute mal auf der SECHSERBRÜCKE, die einen kurzen Auftritt in meinem Berlin-Krimi UNSCHULDSENGEL hat.
  • Montag, 10. Februar 2020 | AUTORIN | LEBEN | SCHREIBEN & VERÖFFENTLICHEN
    Langsam zu arbeiten ist besser, als gar nicht voranzukommen.
    Schnecke ist mein 5. Vorname.* Ich habe mich echt ewig darüber geärgert, dass ich überall so langsam bin. Im Sport sowieso, aber auch im täglichen Leben und im Business. Nehmen wir einmal das Beispiel Schreiben:  *Es stehen tatsächlich vier Vornamen in meinem Personalausweis.
  • Mittwoch, 18. Dezember 2019 | AUTORIN | SCHREIBEN & VERÖFFENTLICHEN | Tipps für Autoren
    “Ich schreibe, weil ich wissen will, wie es weitergeht.”
    Dieses Zitat stammt von mir. Und zwar von heute Morgen. Ich bin ja schon häufig interviewt worden (nun schon länger nicht mehr - logisch, weil ich in den letzten Jahren nichts Brandneues mehr veröffentlicht habe) und vorhin unter der Dusche hatte ich plötzlich diesen Satz im Kopf.  Ein bisschen fühlte ich mich wie bei Jeopardy!, weil mir erst danach einfiel, dass es die Antwort auf eine der Fragen ist, die mir besonders häufig gestellt wurde: "Warum schreiben